Motorrad transportieren: So geht's sicher
Motorrad auf dem Anhänger: Kein Hexenwerk
Ob Werkstattbesuch, Saisonstart oder ein Ausflug ins Umland — manchmal muss das Motorrad auf einen Anhänger. Mit der richtigen Vorbereitung ist das in 15 Minuten erledigt.
Der richtige Anhänger
Für Motorräder gibt es spezielle Motorradanhänger mit Auffahrschiene und Radklemme. Bei DEINHÄNGER findest du genau diesen Typ: Eine integrierte Schiene zum Auffahren, eine Vorderrad-Klemme zum Fixieren und Zurrösen für die Spanngurte.
Alternativ kannst du auch einen normalen offenen Anhänger nutzen — dann brauchst du allerdings eine separate Auffahrrampe und musst das Motorrad komplett mit Gurten sichern.
Unser Tipp: Nimm den Motorradanhänger. Die Radklemme allein spart dir 10 Minuten und viele Nerven.
Schritt für Schritt: Motorrad aufladen
1. Anhänger vorbereiten
Stelle den Anhänger auf ebenem Boden ab. Klappe die Auffahrschiene aus. Überprüfe, dass die Radklemme offen und sauber ist.
2. Motorrad auffahren
Schiebe das Motorrad langsam die Rampe hoch. Motor aus, Gang raus, beide Hände am Lenker. Am besten hilft dir eine zweite Person, die von hinten schiebt oder das Heck stabilisiert.
3. Vorderrad fixieren
Rolle das Vorderrad in die Klemme und ziehe sie fest. Das Motorrad sollte jetzt frei stehen können, ohne dass du es hältst.
4. Spanngurte anlegen
Jetzt kommen die Gurte. Mindestens vier Stück: zwei vorne (Lenker oder Gabelbrücke), zwei hinten (Rahmen, Soziusrasten oder Heckrahmen).
Wichtig:
- Nie am Lenker selbst festzurren (verbiegt sich). Besser: Unterhalb der Lenkerklemmung an der Gabelbrücke.
- Weiche Schlaufen verwenden, um den Lack nicht zu beschädigen.
- Die Federgabel sollte leicht eingefedert sein — das stabilisiert das Motorrad.
5. Kontrolle
Rüttle am Motorrad. Es darf sich maximal 1-2 cm bewegen. Wenn es wackelt: Gurte nachziehen. Überprüfe nach den ersten 5 Kilometern nochmal alles.
Häufige Fehler
Zu wenige Gurte: Zwei reichen nicht. Vier sind Minimum, sechs sind besser.
Gang eingelegt: Wenn der Gang drin ist, kann das Hinterrad blockieren und der Anhänger schiebt das Motorrad beim Bremsen nach vorne. Neutralstellung oder Kupplung ziehen.
Seitenständer als Sicherung: Der Seitenständer ist keine Ladungssicherung. Er kann abbrechen oder wegrutschen. Immer Gurte verwenden.
Zu hoher Reifendruck im Anhänger: Bei einem Motorrad-Transport reicht die halbe zulässige Nutzlast oft aus. Überprüfe trotzdem den Reifendruck des Anhängers laut Herstellerangabe.
Was du brauchst
- Motorradanhänger (oder offener Anhänger + Rampe)
- 4-6 Spanngurte (Ratschengurte)
- Weiche Schlaufen für Lack-/Chromschutz
- Optional: Anti-Rutschmatte unter dem Hinterrad
Rechtliches
Für unsere Motorradanhänger reicht Führerschein Klasse B (bis 750 kg Anhänger-Gesamtgewicht). Dein Motorrad wiegt in der Regel 150-250 kg — da ist noch reichlich Luft.
Bereit für den Transport?
Buche einen Motorradanhänger bei DEINHÄNGER, lade dein Bike sicher auf und fahr los. In 2 Minuten gebucht, in 15 Minuten aufgeladen.